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Kloster Benediktbeuern
In diesem Kloster mit dem ursprünglichen Namen Buron wurden die Carmina Burana (Lieder von Benediktbeuern) aufbewahrt. 725/728 von Karl Martell gegründet und 739 zur Benediktinerabtei geweiht, entstand bald eine Schreib- und Unterrichtsschule, von der viele Codices aus dem 8. und 9. Jahrhundert zeugen. Das Kloster wurde von Magyaren zerstört, fiel Feuersbrunsten zum Opfer, wurde wieder aufgebaut und erweitert und erfuhr im Laufe der Jahre eine Blütezeit theologischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Studien.
 
Um 1250 umfasste die Klosterbibliothek mit 250 Handschriften den ganzen Bereich der damaligen höheren Bildung. Ein Gymnasium mit sprachlichen, musischen, mathematischen und botanischen Schwerpunkten wurde eingerichtet.
1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Viele der Handschriften wurden nach München ausgelagert, darunter auch der Codex Buranus, die Vagantenlieder der Carmina Burana. Sie befinden sich heute in der Bayerischen Staatsbibliothek.
Benediktbeuern